Autor/Entstehung

Kurzbiographie:

Ich heiße Stephan Charalampopoulos. Am 14.09.1992 wurde ich in Athen, Griechenland, als vierter Sohn eines Griechen und einer Österreicherin geboren. Ich besitze beide Nationalitäten, auch wenn ich mich im Grunde nur einer Gruppierung zugehörig fühle – die, der Erdenbürger. Ich bin zweisprachig aufgewachsen und besuchte die Deutsche Schule Athen. Mit 18 Jahren zog ich nach Wien, wo ich bis heute auch wohne.

Als erstes absolvierte ich in Wien meinen Wehrdienst. Leider hatte ich aufgrund meiner beiden Nationalitäten, nicht die Möglichkeit, stattdessen Zivildienst zu leisten. Im Anschluss, habe ich das Bachelorstudium „UBRM“ (Umwelt- und Bioressourcenmanagement) auf der BOKU aufgenommen und absolviert. Dabei habe ich ca. ein Jahr lang auch Vorlesungen in Psychologie und Philosophie besucht, sowie verschiedene Jobs nebenbei ausprobiert.

Seit 2016 arbeite ich verstärkt an dem Ziel, ausschließlich diejenigen Tätigkeiten zu verfolgen, die ich als meine Aufgabe, bzw. als Teil meines Berufes ansehe. Ich möchte mich mit dem beschäftigen, was mich interessiert, worin meine Fähigkeiten zur Geltung kommen, was mich herausfordert und freut. Aus diesem Wunsch heraus, entwickelte sich das Projekt „lebsvor“.
Momentan arbeite ich nebenher auch 20h/Woche beim UN Global Compact Austria, einer Organisation die sich in Kooperation mit den Vereinten Nationen dafür einsetzt, dass sich v.a. Unternehmen verstärkt für die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung einsetzen.

Wie entstand der Blog?

Maßgeblich zur Entstehung meines Interesses für das Thema der nachhaltigen Entwicklung, waren drei Faktoren. Einerseits mein Bachelorstudium, welches die inhaltliche Basis gesetzt hat, mein Allgemeinwissen erweitert und mich gelehrt hat, mit komplexen Zusammenhängen besser umzugehen. Andererseits war da die LektüreThe Age of Sustainable Development“ von Jeffrey Sachs, welche mir erlaubt hat, mein Studium in einem ganzheitlichen Kontext zu betrachten. Es war wie eine Art Schlusswort bzw. Zusammenfassung meines Studiums und hat ihm einen übergreifenden Sinn gegeben. Außerdem spielte auch die Stadt Wien eine wichtige Rolle, da sie im internationalen Vergleich, einen außerordentlich fortschrittlichen Rahmen für Inspiration und Aktion im Bereich Nachhaltigkeit bietet.

Nach dem Studium

Aus dieser Gegebenheit und weil ich ebenfalls aus privaten Gründen in Wien bleiben wollte, habe ich mir das einschlägige Angebot an Masterstudiengängen der Wiener Unis angeschaut. Leider habe ich empfunden, dass keine Option meinen Anforderungen und Wünschen wirklich entsprach. Daraufhin, habe ich einen individuellen Masterstudiengang entworfen, dessen Schwerpunkt die Fächer des Zentrums für globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der BOKU bildeten. Ich begann mit dem Master, merkte jedoch nach kurzer Zeit, dass mir selbst im individuellen Studiengang, im überwiegenden Anteil der Fächer, nicht das an Wissen geboten wurde, was ich mir erhofft hatte. Zusätzlich dazu, fühlte ich einen starken Tatendrang in Richtung Aktivismus und so beschloss ich, mein Masterstudium aus diesen und anderen Gründen, vorerst nicht weiterzuführen.

Was mir aber klar war: Ich wollte ich mich mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigen, mich darin weiterbilden und das Konzept an andere vermitteln. Gleichzeitig wollte ich auch meine Werte, also das, wofür ich stehe und was ich gut finde, vorleben. (So kam es übrigens zum Namen „lebsvor“ – mehr dazu hier). Ich begann, mir verschiedene Möglichkeiten zu überlegen, wie das Ganze in ein Konzept zu bringen ist. Am Ende hat mich die Idee eines Blogs überzeugt.

Warum ein Blog?

Ein Blog bietet dem Autor viele Vorteile. Zum Beispiel kann man sich mit der Zeit weiterentwickeln, stets aktuell bleiben und schrittweise auf das Vermittlungsziel hinarbeiten. Um ein tolles Buch zu schreiben, braucht man idR. mehrere Jahre, was das Risiko birgt, dass das Buch bei der Veröffentlichung bereits nicht mehr aktuell ist. Weiterhin haben Blog-Leser die Möglichkeit, sich mit Gedanken, Kritik oder Wünschen, z.B. in Form von Kommentaren einzubringen und Inhalte einfach über soziale Netzwerke zu teilen. Dies erleichtert die Nutzung der kollektiven Intelligenz, um Ideen optimal weiterzuentwickeln und konkrete Aktionen zu planen/durchzuführen.

Generell ist ein Blog für mich einfach passend zur dynamischen Komponente unserer globalisierten Gesellschaft. Schließlich ist er überall und für jeden mit Internetzugang abrufbar und verursacht im Vergleich zu Printmedien eine vernachlässigbare Belastung für die Umwelt.

Weitere Faktoren

Schlussendlich hat mich auch motiviert, dass ich nach meiner Recherche keine andere deutschsprachige Website gefunden hatte, die sich so mit dem Thema befasst hat, wie ich es tun wollte. Das beziehe ich auf meinen Blickwinkel zur Thematik, auf meine Zielsetzung und auch auf die Art der Vermittlung von Informationen/Wissen. Ich wollte eine Plattform schaffen, die weder zu oberflächlich ist („5 Tipps zum Stromsparen“), noch zu kompliziert ist (wissenschaftliche Papers etc.). In dieser vermittelnden Funktion, möchte ich unter anderem, Wissenschaftlichkeit mit Menschlichkeit, sowie formale Erkenntnis mit Alltagstipps verknüpfen. Für mich ergibt es nämlich wenig Sinn, jemandem 5 Tipps zu nennen, deren Hintergrund nicht klar ist. Und genauso wenig Sinn ergibt, dass es eigentlich schon so viele Erklärungen und Lösungen gibt (wissenschaftl. Literatur), die jedoch nie oder erst nach erheblicher Zeitverzögerung, teilweise verkürzt, erweitert, fehlinterpretiert oder ohne Kontext, bei der breiten Masse der Bevölkerung ankommen. An diesem Punkt, wollte/will ich ansetzen.

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