Nachhaltig Engagieren

 

Hey! Du hast schon eine Ahnung davon, warum es wichtig ist zu Handeln? Du willst dich nachhaltig engagieren und die Welt zu einem besseren Ort machen? Sehr gut! Ca. 7.5 Mrd. Menschen und ungefähr 8.7 Mrd. andere LebensARTEN des Planeten Erde, danken dir hiermit für diese tolle Entscheidung! Nun gibt es unzählige Möglichkeiten, wie man sich einbringen kann. Wichtig ist, darauf zu achten, dass man Prioritäten erkennt und bestimmte Hebelwirkungen nutzt.

Handlungsprozess – Nachhaltigkeit

Mit dem Wunsch den größtmöglichen Impact zu bewirken (individuell & kollektiv), habe ich einen Prozess mit bestimmten Maßnahmen entwickelt, welcher meiner Meinung nach dieser Zielsetzung entspricht. Dabei werden die verschiedenen Stationen bewusst in dieser Reihenfolge erwähnt, obwohl sie eigentlich alle, eine gleich hohe Priorität aufweisen und teilweise stark miteinander vernetzt sind (z.B. Punkt 2 & 3).

Jedenfalls ist das Ganze als Kreislauf gedacht, den man in kurzen und langen Zeitabständen immer wieder durchlaufen sollte, auch wenn man mal zwischendurch Schritte überspringt. Diese Form dient erstens dazu, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Partizipations-/Aktionsebenen: Fühlen, Denken, Sagen und Tun zu gewährleisten. Zweitens dient das Prozessmodell dazu, den dynamischen Charakter dieser Maßnahmen widerzuspiegeln. Die Welt ist in ständigem Wandel und so muss man auch, wenn man den Prozess durchläuft, immer wieder über die Aktualität & Relevanz der jeweiligen Maßnahmen und Handlungen reflektieren und sie den veränderten Gegebenheiten und Anforderungen anpassen. Aus meiner Sicht, schlage ich also zu jeder Maßnahme die wichtigsten konkreten Handlungen vor, um den größtmöglichen positiven Einfluss, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erzielen.

Stationen des Handelns – nachhaltig engagieren

  1. Informieren, bilden, aktuell bleiben
    Aktion: Lies das Buch „The Age of Sustainable Development“ von Jeffrey Sachs.
  2. Überdenke & hinterfrage deine (Konsum-)Entscheidungen & Prioritäten
    Aktion: Iss weniger Fleisch
  3. Lerne über Achtsamkeit/Bewusstsein/dich selber/dein Umfeld
    Aktion: Stelle dir wichtige Fragen über dein Leben, deine Ziele und deine Motivationen. Z.B.: Warum arbeitest du gerade dort, wo du arbeitest? Ist es die Arbeit, die dir am sinnvollsten erscheint, die dich erfüllt?
  4. Trete in Kontakt, lebsvor, sei einE MultiplikatorIn
    Aktion: Vermittle dein Wissen/deine Werte – stelle kritische Fragen und diskutiere wo immer es geht. Sei die beste Version deiner selbst und motiviere andere dazu, in diesen Prozess einzusteigen.
  5. Kooperation, Handeln
    Aktion: Überlege dir ein relevantes Projekt und setze es um. Fange klein an und steigere dich. Das kann genauso allein, wie auch in Kooperation mit anderen geschehen, z.B. mit: Freunden/Familie/Vereinen/Organisationen/staatlichen Institutionen/Unis/Unternehmen.

Mut, Einstellung, Vision & Antrieb

Während man sich mit diesen komplexen Fragen und Aufgaben beschäftigt, sollte man sich jedenfalls nicht überwältigen lassen. Man ist weder alleine dafür verantwortlich, die Welt zu retten, noch kann man das. Daher gilt es, ehrlich zu sich selbst zu sein, die eigenen Grenzen zu erkunden und genügend „Pausen“ in diesen Prozess einzulegen. Es gilt weiterhin zu üben, Fehler gerne und mit Mut zu begehen, sie als Ressourcen/Potentiale zu sehen und aus ihnen zu lernen. Probleme kann man genauso als Herausforderungen sehen, wie auch jeden Moment als ganz neue Chance, um sich fortan gewählter, im Sinne der Nachhaltigkeit, zu verhalten.

Außerdem sollte man versuchen, die Limitierungen bestehender Modelle und Ideen (anderer) zu erkennen und sie zu überwinden. Genauso wichtig ist jedoch, selbst in die Phase der Phantasie und der Kreativität überzugehen – sich Utopien vorzustellen, eigene (gewagte) Lösungen zu generieren und mit ihnen zu experimentieren. Im Endeffekt geht es darum, zu wissen, wohin man will. So haben wahrscheinlich die Erfinder des Flugzeugs anfänglich auch noch nicht gewusst, wie es ihnen gelingen wird, ein funktionierendes Flugzeug zu fertigen. Sie haben es sich aber sicher vorstellen können und haben daran geglaubt, entgegen der Ansicht vieler anderer. Und genau diese Vision hat ihnen den Antrieb gegeben, unendlich viel auszuprobieren, ihre Methoden weiterzuentwickeln und schließlich auch Erfolg zu haben.

Nun wissen wir auch, wohin wollen. Wir wollen in Richtung nachhaltige Entwicklung. Vielleicht können wir uns nicht wirklich darüber einigen, wie wir uns diesem Ideal am besten annähern können, bzw. welcher der schnellste Weg dorthin ist. Jedoch haben wir bereits viele Lösungsansätze und in der „westlichen Welt“, auch viele Möglichkeiten. Nur warten, das können wir nicht.

Das Alltägliche

Schließlich ist auf diejenigen Dinge zu achten, die man ziemlich einfach und ohne viel Nachzudenken im Alltag umsetzen kann. Dazu zählt z.B. weniger Fleisch zu essen, mehr mit dem Rad zu fahren, sowie, mit einem gewissenhaften Lächeln durch den Tag zu gehen, sich in Diskussionen einzumischen und Leuten von dieser interessanten neuen Website zu nachhaltiger Entwicklung zu erzählen 😉

Im Laufe der Zeit, wird diese Seite ergänzt und ich werde zu jeder Maßnahme bzw. jeder Aktion einen eigenständigen Artikel schreiben, welchen ich dann hier verlinke!

 

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